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Sommerreifencheck 2026: Grip schlägt günstig

Die Tage werden länger, die Temperaturen klettern – und bald kommt die Zeit für Sommerreifen. Doch welcher Pneu liefert wirklich Sicherheit und Laufleistung? Der aktuelle ADAC-Test zeigt klare Unterschiede – und echte Überraschungen.

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Die Ergebnistabelle zeigt, wie deutlich sich die Sommerreifen in Sicherheit, Umweltwerten und Gesamtnote unterscheiden. Bild: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Ende Februar liegt noch Kälte in der Luft, doch der Frühling steht bereits in den Startlöchern. Genau jetzt lohnt sich der Blick auf neue Sommerreifen. Wer früh plant, fährt entspannter in die Saison – und sichert sich Modelle, die bei Nässe, Trockenheit und Verbrauch überzeugen. Der aktuelle Sommerreifentest bringt Licht ins Profil.

Klare Sieger
Im Fokus standen Reifen der Größe 225/50 R17 – eine Dimension, die häufig auf Mittelklassefahrzeugen rollt. Drei Modelle sichern sich die Gesamtnote „gut“. An der Spitze fährt der Continental PremiumContact 7 mit der Note 1,9. Er überzeugt vor allem bei der Fahrsicherheit und verpasst auf trockener wie nasser Fahrbahn nur knapp eine sehr gute Bewertung. Dahinter folgen der Pirelli Cinturato C3 (2,2) und der Goodyear EfficientGrip Performance 2 (2,3). Beide liefern starke Allround-Leistungen und zeigen, dass ausgewogene Eigenschaften im Alltag zählen.

Umwelt zählt mit
Neben Grip und Bremsweg prüfte der ADAC auch Laufleistung und Kraftstoffverbrauch. Genau hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Der Firestone Roadhawk 2 etwa fährt solide Ergebnisse ein, verliert jedoch durch eine nur zufriedenstellende Umweltbilanz an Boden. Wer viele Kilometer unterwegs ist, sollte diesen Faktor nicht unterschätzen. Ein Reifen, der länger hält und weniger Sprit verlangt, schont Budget und Ressourcen zugleich.

Schwächen im Profil
Drei Modelle fallen im Test durch: Lassa Revola, Leao Nova-Force Acro und Linglong Sport Master. Vor allem der Linglong zeigt, wie unausgewogen Reifen entwickeln können. Auf nasser Fahrbahn erzielt er zwar eine starke Einzelwertung, schwächelt jedoch deutlich im Trockenen und enttäuscht mit einer geringen Laufleistung von rund 26.000 Kilometern. Zum Vergleich: Der Goodyear schafft mehr als doppelt so viele Kilometer. Sicherheit entsteht eben nicht durch einzelne Spitzenwerte, sondern durch ein stimmiges Gesamtpaket.

Mehr als nur ein Label
Das EU-Reifenlabel bietet eine erste Orientierung, ersetzt jedoch keinen umfassenden Test. Selbst Modelle mit ordentlicher Nasshaftung im Label zeigen im Praxistest Schwächen. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet deshalb auf ausgewogene Ergebnisse in allen Disziplinen – Bremsweg, Handling, Verschleiß und Effizienz.

Frisch ist besser
Ein Detail gerät beim Kauf leicht in Vergessenheit: das Produktionsdatum. Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke verrät, wann der Reifen gefertigt wurde. Ideal sind Modelle, die nicht älter als zwei Jahre sind. Hersteller entwickeln ihre Produkte stetig weiter und optimieren Mischungen und Profile regelmäßig. Ein junger Reifen bringt diese Verbesserungen direkt auf die Straße – für euch bedeutet das mehr Sicherheit und bessere Performance.